Fernsehsender SAT1 gibt einen Tipp für Hannover: Möbel aus Müllcontainern

Parkstreifen wird von Umweltaktivisten genutzt

Der Fernsehsender SAT1 ist über das Zukunftsarchiv der Stiftung Futurzwei (Bericht vom 01.09.2012) auf Wandelwerte aufmerksam geworden. Das Team der Regionalredaktion Niedersachsen und Bremen / Hannover (Sendung 17:30 Uhr), produzierte einen Beitrag, der vergangenen Donnerstag gesendet wurde.

Hier rufen Sie die Reportage ab:

„Hannoveraner Verein macht Sitzmöbel aus Müllcontainern“ 

Wir waren mit dem aware & fair-Kommunikationscontainer auf dem Parking Day Hannover 2012 im Einsatz, der in verschiedenen Stadtteilen von Ökostadt e.V. koordiniert, im Rahmen der Veranstaltungsreihe Urban Futures -Stadt im Wandel von der Stiftung Leben und Umwelt präsentiert und verschiedenen Initiativen und Institutionen durchgeführt wurde.

Ein herzliches Dankeschön an den Fernsehsender, das Redaktions- und Kamerateam, für das freundliche Stimmungsbild! Die Reportage dürfte uns helfen, die Vereinsarbeit aufzubauen – ein schöner Beitrag für die Stadt im Wandel.

Kamera, Wandelwerte-Container und Joy Lohmann in der Werkstatt

Fernsehsender SAT1, Regionalredaktion, bei Wandelwerte, Joy Lohmann im Interview

Parkstreifen wird von Umweltaktivisten genutzt

Parking Day Hannover 2012, Stephanusstraße, Linden

 

 

Wandelwerte im Zukunftsarchiv aufgenommen – Stiftung Futurzwei schreibt Geschichte(n)

Die Stiftung Futurzwei hat eine „Geschichte des Gelingens“ über Wandelwerte geschrieben und veröffentlicht – hier zu lesen:

http://futurzwei.org/wandelwerte

Insbesondere unser vernetztes Vorgehen und konsequentes Arbeiten an solidarischer, am Gemeinwohl ausgerichteter Ökonomie in Verbindung mit dem Umweltschutz und den originellen Kommunikationsmöbeln aus ausrangierten Wertstofftonnen weckte das Interesse der Stiftung.

Futurzwei zeigt zukunftsfähige Lösungen

Die Redaktion analysierte Wandelwerte: Wir sind zukunftsfähig im Sinne der Kriterien von Futurzwei. Auf der Webseite von Futurzwei heisst es dazu:

FUTURZWEI macht es sich zur Aufgabe, dieses Anfangen gesellschaftlich sichtbar und politisch wirksam zu machen. Auch das 21. Jahrhundert braucht Visionen von besseren, gerechteren und glücklicheren Lebensstilen. In unserem Zukunftsarchiv erzählen wir, wie solche Visionen ganz handfest in Wirklichkeit verwandelt werden. Und dass Veränderung nicht nur möglich wird, sondern dass sie auch Spaß macht und Gewinn an Lebensqualität bedeutet.

FUTURZWEI ist kein Netzwerk und keine Community, sondern eine gemeinnützige Stiftung, die ihre Mittel für das Projekt einer zukunftsfähigen, enkeltauglichen Gesellschaft einsetzt.

Mit solchen Maßstäben entsteht seit 2012 ein Zukunftsarchiv: Was aus dem Blickwinkel der Zukunft ein Baustein für die Lösung der Probleme unserer Zeit war, kommt dort hinein.

Mit guten Beispielen die Potenziale in der Gesellschaft heben

Hier finden Sie ein Interview mit dem Gründer von Futurzwei, Harald Welzer:

http://www.fluter.de/de/idole/thema/10214

Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft gegen künftige Gefährdungen absichern

Zusammen mit Dana Giesecke hat Harald Welzer ein Buch geschrieben:

Das Menschen Mögliche – Zur Renovierung der deutschen Erinnerungskultur, erschienen in der Edition Körberstiftung. (Ein Exemplar kann bei Gert Schmidt, Tel.: 0511-64216481, ausgeliehen werden).

Das Buch beschreibt, wie der Blick in die Vergangenheit die Basis für zukünftiges Handeln legen sollte. Wer gesellschaftliche Entwicklungen kennt, findet Orientierung in turbulenten Zeiten und wird selbst aktiv. Vor allem gilt es, die positiven und negativen Potenziale aus der Vergangenheit zu erinnern und voneinander abzugrenzen.

Deshalb konzentriert sich Futurzwei darauf , die guten Beispiele  zu beschreiben: Lösungen benötigen öffentliche Beachtung, um sie zur Nachahmung zu empfehlen und die erforderliche „kritische Masse“ im Wandelprozess zu erreichen. Schließlich warten große Aufgaben, wie Peak Oil, Peak Soil, Klimawandel, Globalisierung und Finanzkrisen, auf das Engagement eines jeden Einzelnen in der Zivilgesellschaft.

Einmal monatlich verfilmt und im Fernsehen gezeigt

Der Fernsehsender 3sat verfilmt die „Labore der Zukunft“ von Futurzwei (so werden die guten Beispiele genannt) und sendet sie in der sehenswerten Kulturzeit:

http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/160156/index.html

Die verfilmten Futurzwei-Geschichten werden jeweils am letzten Dienstag eines Monats gezeigt, z.B. das Weingut „Mythopia“ im Schweizer Wallis.

Einladung zum Stöbern bei vielen anderen guten Beispielen

Im Zukunftsarchiv der Stiftung Futurzwei finden Sie zurzeit folgende Geschichten des Gelingens aus Hannover:

http://futurzwei.org/restauration-aao

http://futurzwei.org/hannover-handelt-fair

Weitere Geschichten aus anderen Städten, die eng mit der Arbeit von Wandelwerte verknüpft sind:

http://futurzwei.org/transition-towns
http://futurzwei.org/murks-nein-danke
http://futurzwei.org/rewig-muenchen
http://futurzwei.org/recyclingboerse
http://futurzwei.org/ecosign
http://futurzwei.org/jack-in-the-box

Ach, und eigentlich sind es nicht nur diese Ideen, die nah bei Wandelwerte stehen, sondern eigentlich alles, was die Stiftung Futurzwei beschreibt. Das Zukunftsarchiv bietet eine Fülle von Kooperationen, Anknüpfungsmöglichkeiten und Vorbildern – Kontaktaufnahmen und gemeinsames Weiterentwickeln erwünscht.

In der Zukunft wird alles gewesen sein

Die Zeitform Futur II beschreibt die vollendete Zukunft:

Deshalb dürfen wir in einigen Jahren erlebt haben: Wandelwerte wird in der Zukunft für Hannover eine erwähnenswerte Aufgabe gelöst haben.

Wir freuen uns über Zuspruch, Kooperationsangebote, neugierige Fragen und Ideen, wie wir unsere Arbeit verbessern können.  Wenn Sie sich heute engagieren und Wandelwerte voranbringen, werden Sie in der  Zukunft eine wichtige Aufgabe übernommen haben.