Seminarwochenende im September 2012 zur Wertschätzungskultur in Organisationen

In der Bilanz der Gemeinwohl-Ökonomie werden in der Abteilung C5 Kriterien für die innerbetriebliche Demokratie und Transparenz aufgestellt. Das erfordert eine große Portion Achtsamkeit und Kooperationsbereitschaft der Führungskräfte und Mitarbeiter.

Das gleiche gilt es auch in der Aussenkommunikation anzuwenden: Unternehmen kooperieren untereinander, achten auf Bedürfnisse des Netzwerks und beschreiben ihre eigene Situation.

Das Wissen darüber, wie so etwas gelingen kann, fällt nicht vom Himmel – zumal das jahrzehntelange Einschleifen der Philosophie des Wettbewerbs und Arbeiten in einer Ellenbogengesellschaft tiefe Spuren hinterlassen haben.

Deshalb ist es nützlich, die Achtsamkeit in der Innen- und Ausskommunikation  zu trainieren, bzw. die Techniken der Wertschätzungskultur kennenzulernen.

Am 09. und 10. September finden in Hannover zwei Seminare im Tagungshaus der St. Clemens Basilica statt.

Wir bitten um freundliche Beachtung.

Weitere Informationen sind auch auf der Homepage der Gemeinwohl-Ökonomie Hannover abrufbar.

Margrit Kennedy: „Dann wird es wirtschaftlich, Bäume zu pflanzen!“

Charles Eisenstein, Margrit Kennedy und Christian Felber in München, vom 28.07.2012:

Ein zielführender Vortrag über Lösungen: soziale Belange, Kunst und Kultur leiden unter der Geldknappheit bereits so lange, dass wir uns daran gewöhnt haben.

Das schöne dabei: Wir können die Situation verbessern und Zahlungsmittel auf unsere Seite holen. Für Eilige: Ab 14. Minute im ersten Teil beginnen die Referenten mit ihren Kernaussagen.

Occupy Money bei EDjM Occupy Munich Charles Eisenstein Prof. Margrit Kennedy Christian Felber 1.mp4

OccupyMoney bei EDjM Occupy Munich Charles Eisenstein Prof. Margrit Kennedy Christian Felber 2.mp4

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Der Vortrag besteht aus drei Teilen. Er ist sehenswert als Grundinformation für Laien. Gut Informierte erhalten aktuelle Argumentationshilfen.

Margrit Kennedys Zitat aus der Überschrift bezieht sich auf die stabilisierte Ökonomie ohne Wachstum, in der neue Wirtschaftsrechnungen aufgestellt werden. Sie erklärt die zinsfreie Umlaufsicherung, die sie als Umlaufimpuls bezeichnet, im dritten Teil ab Min 15:30.

Weitere Themen: Finanzierung von Grundeinkommen, Schonung von Ressourcen, Gemeinwohl-Ökonomie, Umgang mit den Schuldenbergen, Wirtschaft ohne Wachstum.

Hannover ist wandelbarWandelwerte engagiert sich für Regiogeld und die Gemeinwohlökonomie als Umweltschutzverein, weil u.a. die Verkürzung von Wertschöpfungsketten und der Ausbau lokaler Kooperationen zu einer Entlastung der Transportwege und zu geringeren Energieverbräuchen führen. Das hat unmittelbar positive Auswirkungen auf die Schadstoffbelastung von Luft und Böden. In großen Städten wird dadurch mittelbar die Biodiversität gefördert (z.B. durch Urban Gardening).

Komplementärwährungen in Städten fördern aufgrund ihrer vielen guten Eigenschaften regionale Wirtschaftskreisläufe, Bildung, Kunst und Kultur. Deshalb unterstützt Wandelwerte die Entwicklung lokaler Ökonomie-Strategien als ein Werkzeug für die Energiewende.